Lagedarstellung


Alarmübungen oder Ausbildungsdienste realitätsnah gestalten ? Die Mannschaft professionell ausbilden und motivieren ?
Wer kennt es nicht, am frühen Abend gegen 18 Uhr geht die Sirene. Der Meldeempfänger piept: „Feuer Scheune, vermutlich Personen im Gebäude“. Also auf zum Gerätehaus und Fahrzeuge besetzen. Auf der Anfahrt keine Erkenntnisse. Angekommen an der Einsatzstelle sieht man weißen Nebel ( Nebelmaschine ) und der Ausbildungsleiter / Gemeindebrandmeister steht auf dem Hof mit den Worten: „stellt euch vor dort brennt es“………….. Die Lage wird selbstverständlich professionell abgearbeitet, realitätsnah sieht jedoch anders aus.

Ein lauter Knall ertönt über dem Ort. Die Sirene geht und die Meldeempfänger piepen: „Feuer Industrie, Brand in Lagerhalle, div. Gasflaschen bereits explodiert“. Auf dem Weg zum Gerätehaus ist schon eine Rauchentwicklung erkennbar ( „mist, keine Übung das wird wohl ein längerer Einsatz“ ). Fahrzeuge besetzen. Auf dem Weg zur Einsatzstelle wieder ein Knall, sowie eine schwarze Rauchsäule über dem Ort ( „Lage auf Sicht auf der Anfahrt, sofort Nachalarm auslösen“). Vor Ort angekommen: Explosionen und aufgeplatzte Gasflaschen. Im Gebäude ein Schweißgerät am Funkensprühen, direkt neben dem verletzten Mitarbeiter.
Kurz durchatmen und los geht’s zur Menschenrettung. Bei dem Verletzten angekommen: „Ey das ist eine Übungspuppe, ist das hier alles eine Alarmübung ?“